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Berliner Morgenpost vom 04.05.2001 Denkmal in Berlin für verfolgte Homosexuelle she Berlin - Die bundesweite Initiative «Der homosexuellen Opfer gedenken» hat gestern in Berlin zur Errichtung eines Denkmals für die im Dritten Reich verfolgten Homosexuellen aufgerufen und eine Liste von prominenten Unterstützern veröffentlicht. «Bislang wurden die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus in der Gedenkkultur meist übergangen. Es wird Zeit, dass sich das ändert», mahnte Günter Dworek, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland, unter dessen Dach die Initiative arbeitet. Homosexuelle in Deutschland setzen sich schon länger für eine zentrale Gedenkstätte ein. Die bestehenden kleineren Gedenksteine in mehreren deutschen Städten sind laut Dworek «keine Mahnmäler mit Bundesbedeutung». Zu den prominenten Erstunterzeichnern des Aufrufs zählen der Vorsitzende des Zentralrats der Juden Paul Spiegel, die Initiatorin des Holocaust-Mahnmals Lea Rosh, die Bischöfinnen Maria Jepsen und Margot Käßmann, der Schriftsteller Günter Grass, die Leiterin der Gauck-Behörde Marianne Birthler sowie die Gewerkschaftsbosse Dieter Schulte und Frank Bsirske. ***
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