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13. Mai 2002
Im Rahmen der Berliner CSD-Wochen 2002:
Rosa Winkel am Brandenburger Tor wird die Forderung nach einem Denkmal für
die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen unterstreichen
Mit zahlreichen Aktionen im Juni 2002 unterstreichen die Initiative »Der
homosexuellen NS-Opfer gedenken« und der Lesben- und Schwulenverband LSVD ihre
Forderung, in der Nähe des Reichstages ein Denkmal für die NS-verfolgten
Homosexuellen zu errichten.
Aus Ziegelsteinen entsteht während des CSD-Demozuges am 22. Juni 2002 am
Brandenburger Tor ein "Rosa Winkel".
Die einzelnen Steine werden von den Teilnehmern der Demonstration auf dem Platz
des 18. März ausgelegt.
Das entstehende Dreieck wird eine Kantenlänge von rund 6 Metern erreichen.
Knapp die Hälfte der Steine beschriften die Besucher des Stadtfestes am
Nollendorfplatz eine Woche zuvor (am 15. und 16. Juni) mit den Namen ermordeter
Rosa-Winkel-Häftlinge.
Am Stand der Initiative werden die zur Beschriftung erforderlichen Materialien
bereit liegen.
Dass nur jeder zweite Stein mit Namen versehen sein wird, hat einen Grund:
Trotz inzwischen aufwändiger Forschungen ist nur etwa die Hälfte der
zahlenmäßig nachweisbaren Rosa-Winkel-Häftlinge auch namentlich bekannt. So
dokumentiert der Rosa Winkel am Brandenburger Tor auch die zwangsläufigen
Lücken in der historischen Forschung.
Aktionshinweise:
Stand auf dem Stadtfest am 15. / 16. Juni 2002:
Stand Nr. 123 (Fuggerstraße rechts) an beiden Tagen von ca. 10:30 Uhr bis ca.
21:00 Uhr mit Beschriftungsaktion
"Rosa Winkel"-Aktion am Brandenburger Tor (Platz des 18. März) im Rahmen der
CSD-Demonstration am Sonnabend, 22. Juni, ab ca. 14:00 Uhr bis gegen 22:00Uhr
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